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kwlKlaus Werner-Lobo, geboren 1967 in Salzburg, lebt als Autor, Schauspieler und Gemeinderat in Wien.  Spiegel online zählt ihn neben Noam Chomsky, Naomi Klein, Michael Moore und Jean Ziegler zu den Stars der alternativen Globalisierung.

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hansHans Weiss, geboren 1950 in Vorarlberg, lebt als freier Journalist und Buchautor in Wien.

Weitere Bücher:

  • Bittere Pillen (Kiepenheuer und Witsch 2014)
  • Korrupte Medizin. Ärzte als Komplizen der Konzerne (Kiepenheuer und Witsch 2010)
  • Schwarzbuch Landwirtschaft. Die Machenschaften der Agrarpolitik (Deuticke 2010)
  • Schönheit. Die Versprechen der Beauty-Industrie (Deuticke 2011)
  • Tatort Kinderheim (Deuticke 2012)
  • Schwarzbuch ÖBB (Deuticke 2013)

2 Gedanken zu „Autoren“

  1. Darf ich nach der Lektüre Ihres Buches einen Gedanken beisteuern, um das Nachdenken über eine ge-meinwohlorientierte Wirtschaft in einem fundamentalen Punkt weiter zu bringen?

    In der wissenschaftlichen wie in der öffentlichen Diskussion werden die Begriffe Kapitalismus und Marktwirtschaft in identischem Sinn gebraucht. Auch in Ihrem Buch, leider.

    Doch schauen wir mal diese beiden Worte genauer an und prüfen Sie, ob mein Vorschlag nicht einen fundamentalen Vorteil bringen kann.

    Kapitalismus sagt schon im Wort, dass das Kapital im Zentrum des Denkens und Handelns steht. Folg-lich darf das Kapital durch Nichts beeinträchtigt werden. Der Profit ist also „das höchste Wesen“ und der allein zu respektierende Gott. Dieser Gott darf durch keine Regel – durch wen auch immer – in seinem Wirken beschränkt werden. Genau das ist das Ziel auch der TTIP, CETA etc. Koste es was es wolle: unmenschliche Arbeitsbedingungen, Totschlag und Mord, Sklaverei … Die Liste kennen sie besser als ich. Bündig zusammengefasst von Papst Franziskus in der Enzyklika Evangelii gaudium: „Diese Wirt-schaft tötet.“ http://w2.vatican.va/content/francesco/de/apost_exhortations/documents/papa-francesco_esortazione-ap_20131124_evangelii-gaudium.html

    Zum 2. Begriff:

    Marktwirtschaft stellt den Markt vor unser Auge: zum Beispiel den Marktplatz in einer Stadt. Heute ist der Marktplatz nicht nur lokal sondern auch global, die ganze Welt einbeziehend. Die Stadt um den Markt herum stellte im „finsteren“ Mittelalter die Regeln auf, nach denen die Händler agieren mussten. Bei Bruch der Regeln wurden schwere Strafen verhängt. Das Regelwerk der Marktwirtschaft durch die Politik ist entscheidende Unterschied zum Kapitalismus. Wie das Regelwerk aussehen sollte, ist erst im 2. Schritt zu bedenken.

    So wie damals braucht es heute wieder den Vorrang der Politik vor der Wirtschaft. Diesmal auf globaler Ebene, weil der Markt durch die Globalisierung geprägt ist. Gelingt dies nicht besteht die logische Al-ternative darin, dass die Akteure /Firmen sich auf Regionen (Bsp. EU, Nordamerika, Asean, .. ) zurück-ziehen. Diese Chancen sind auch gering. Logische Folge: globale Unruhen, (Bürger)Krieg, …

    Diese fundamentale Unterschied, besser Gegensatz, muss m. E. in die Köpfe gepflanzt werden. Dann trennt sich die Spreu vom Weizen, die Front wird deutlich. Das Blabla der Desinformation hat ein Ende.

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